Akku Ratgeber

Akku Ratgeber: Haltbarkeit, Aufladung & Irrtümer

Wie lange hält ein Akku?

Die übliche Lebensdauer eines Lithium-Ionen Akkus beträgt etwa zwei bis drei Jahre oder 300-500 Ladezyklen. Ein Ladezyklus ist der Zeitraum, in dem ein Akku von einer vollständigen Ladung komplett entleert und wieder vollständig geladen wird.

Mit der Zeit verliert ein Akku die Fähigkeit, eine Ladung zu speichern, was dazu führt, dass er sich schneller entlädt und häufiger geladen werden muss. Dieser Vorgang ist irreversibel und schreitet je nach Nutzung schneller oder langsamer voran, insofern sollten Sie ihn stets pfleglich behandeln.

Um die Lebensdauer eines Akkus zu maximieren sollten Sie folgende Tipps befolgen:

Lassen Sie Akkus nicht zu lange ungenutzt

Ein Akku entlädt sich auch ungenutzt selbst über die Zeit. Die Selbstentladung beträgt bei einem Lithium-Ionen Akku etwa 4% pro Monat bei einer Temperatur von 20°C, bei höheren Temperaturen schneller. Laden Sie lagernde Akkus alle sechs Monate einmal auf ungefähr 50% der Kapazität auf.

Die Kapazität eines Akkus wird üblicherweise in mAh (Milliamperestunden) angegeben, es gibt Ladegeräte mit Display bei denen dieser Wert im Rahmen einer vollständigen Ladung ermittelt und abgeglichen werden kann. Bei Verbrauchsgeräten finden Sie häufig eine grobe Anzeige des Ladestands.

Laden Sie einen Akku nicht vollständig auf

Eine geringere Erhaltungsspannung kann den Lebenszyklus eines Akkus erheblich steigern. Laden Sie ihren Akkus daher lieber häufiger und kürzer auf und halten Sie den Ladestand unter 80%. 5-10 kurze Ladezyklen entsprechen dabei in etwa einem vollständigen Ladezyklus.

Lassen Sie einen Akku nicht zu stark entladen

Analog zu den vorherigen Punkten sollten Sie einen Akku auch nicht zu stark entladen, um eine Beschädigung zu verhindern. Insofern sollte die Kapazität vor dem Laden nicht unter 20-30% fallen.

Achten Sie auf die Umgebungstemperatur

Bei zu hohen Umgebungstemperaturen können Akkus beschädigt werden und entladen sich generell auch schneller. Auch zu niedrige Temperaturen sind nicht ideal. Gerade das Aufladen sollte bei über 5°C erfolgen, ideal ist Zimmertemperatur.

Wie lade ich einen Akku richtig auf?

Sowohl Tablets als auch andere Geräte laufen auf Akku. Wichtig ist daher zu wissen, wie Sie eigentlich den Akku richtig aufladen können. Immerhin wollen Sie nicht kurz darauf wieder nachladen müssen. Doch was sollte dabei beachtet werden?

Das optimale Arbeitsfenster – So sollte der Akku laufen

Eigentlich ist es ganz einfach in der Theorie, doch dies praktisch umzusetzen ist wieder eine andere Geschichte. Die Lithium-Ionen-Akkus, welche es heutzutage gibt, mögen es gar nicht, wenn sie die ganze Nacht am Stromkabel hängen. Viel eher sollte hier ein Gleichgewicht gefunden werden. Dies bedeutet, dass Sie den Akku etwa zwischen 30 bis 80 Prozent halten sollten.

Achten Sie auf die Ladedauer

Um den Akku richtig aufzuladen, ist ebenso die Ladedauer entscheidend. Hier ist es besser, wenn Sie mit einem langsamen Aufladegerät mit ungefähr 1 Ampere Ihr Gerät mehrfach am Tag laden. Normale Netzteile liefern dabei zwischen 1 bis 5 Ampere. Wieviel davon jeweils genutzt wird, hängt auch mit vom Akku davon ab, weswegen es am besten ist immer ein Originalkabel dafür zu nutzen. Was auch sehr hilfreich sein kann, gerade bei Smartphones, ist eine Powerbank. So können Sie unterwegs richtig schnell laden und sind gewappnet.

Dies sollten Sie vermeiden

Zum richtigen Laden des Akkus gehören genauso bestimmte Situationen, die es zu vermeiden gilt. Zum einen ist dies extreme Hitze. Direkte Sonneneinstrahlung kann nämlich sehr schädlich dafür sein und Ihr Gerät überhitzt schneller.

Gleiches gilt für eisige Temperaturen nur umgekehrt. Hier gehen die Prozentzahlen wieder runter. Lassen Sie es vor allen übertrieben viel zu laden und auch dauerhaft zu laden z.B bei einem Laptop. Demnach ist es besser davon Abstand zu nehmen, denn das ist im Nachhinein nicht gut für den Akku. Demnach sollten Sie immer alles in Maßen tun, da es so zu keiner Fehlfunktion kommen kann.

Akku Irrtümer

Der Akku spielt bei einem guten Smartphone eine sehr wichtige Rolle. Dabei ist dieses Zusatzgerät neben der Kamera ein wichtiges Kaufkriterium bei solchen Geräten, wie Smartphones. Außerdem wünschen sich viele Kunden bei ihrem nächsten Gerät eine längere Betriebszeit.

Dabei gibt es, was das Akkugerät anbelangt, viele Irrtümer und Mythen. Einige davon sind hierzu jetzt aufgeführt und werden widerlegt.

Der Memory-Effekt

Der Effekt, dass der Akku möglichst leer sein sollte, bevor dieser wieder aufgeladen wird, weil er sonst frühzeitig etwas von seinem Kapazitätsvolumen verliert, gilt nur für ältere Geräte. Dieser Effekt tritt nur bei den älteren Nickel-Cadmium Ausführungen auf. Die in einem Smartphone verbauten Akkus in heutigen Ausführungen sind davon nicht betroffen. Hier bei sollte jedoch darauf geachtet werden, dass solche Akkus nicht immer vollständig entladen werden. Dadurch hält ein solcher Akku länger.

Der erste Auflade-Vorgang

Dabei ist es nicht erforderlich, ein neues Smartphone beim ersten Auflade-Vorgang lange an einer Steckdose angeschlossen zu lassen. Das führt bei den dort enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus nicht zu einer verbesserten und stärkeren Leistung.

Das falsche Netzteil

Vielfach gibt es die Annahme, dass es falsche und richtige Netzteile gibt und dass dabei dann der Akku beschädigt wird, wenn das Smartphone falsch eingestöpselt werden sollte. Hier kontrolliert die vorgeschaltete Elektronik für das Laden den Vorgang und lässt eine vorher festgelegte Energiezufuhr zu. Dadurch kommt es zu der Vermeidung einer möglichen Überladung. Somit kann das Smartphone mit jedem beliebigen Netzteil aufgeladen werden.

Vollständiges Aufladen

Es ist nicht erforderlich, das Smartphone solange am Stecker zu lassen, bis der Akku zu 100 Prozent anzeigt und aufgeladen ist. Hier wirkt sich ein Ladezustand von 30 und 70 Prozent als konstante Situation positiver auf die Lebensdauer von einem solchen Akku aus.

Über Nacht aufladen

Wenn das Smartphone über die Nacht hinweg sich an der Steckdose befindet, verbleibt der Akku für mehrere Stunden im Bereich der oberen Kapazitätsgrenze. Das schadet der Lebensdauer. Dabei gehen hier die Meinungen auseinander, in welcher Stärke dies eintritt. Moderne Ladealgorithmen bekommen dieses Problem immer mehr in den Griff.

Vorteile von Akkus

In diesem Artikel geht es um das Thema Akkus. Was sind die Vorteile von Akkus und wofür werden diese eingesetzt. Diese und weitere Fragen werden in diesem Artikel für Sie beantwortet und Ihnen näher gebracht.

Akkus werden auch als Akkumulatoren bezeichnet und gelten als moderne Alternative zu der Batterie. Akkus und dazugehörige Akku-Geräte gehören zu einer sehr beliebten Methode zur Energienutzung in den verschiedenen Bereichen. Akkumulatoren können Energie in Form von Strom erzeugen, indem Sie, wie die Batterie kleine Teilchen, die eine elektrische Ladung besitzen, vom Plus- zum Minuspol transportieren.

Die Vorteile von Akkus

Der größte Vorteil eines Akkus ist, dass dieser verwendet wird, wenn ein Gerät sehr häufig benutzt wird und eine große Menge Strom verbraucht. Aufgrund der Langlebigkeit eignen sich die Akkus für einen sehr langen Gebrauch. Jedoch leben sie natürlich nicht für immer.

Auch bei einem hohen Stromverbrauch können Akkus zum Einsatz kommen, wenn die erforderliche Leistung ausreichend ist. Vor allem für Baumaschinen oder Konsolen und Laufsprecher werden Akkus empfohlen, da man hierbei sehr oft mit dem jeweiligen Gerät arbeitet.

Auf lange Sicht zahlt sich ein Akku aus, obwohl er erst einmal teuer scheint. Akkus lassen sich bis zu 2000 Mal neu aufladen. Im Gegensatz dazu sind 2000 Batterien viel teurer. Der deutliche Preisvorteil ist also auch ein wesentlicher Vorteil der Verwendung von Akkus.

Jedoch sollten Sie sich dafür entscheiden, einen Akkumulator zu verwenden, der eine geringe Selbstentladung hat. Ein weiterer Vorteil der Akkus ist das Sparen von Rohstoffen. Außerdem sind Akkus umweltfreundlich, da Sie sehr langlebig sind und eine hohe Energiedichte besitzen.

Die einfache und günstige Herstellung sowie die lange Akkulaufzeit spricht ebenfalls für die Akkumulatoren. Außerdem sind sie auslaufsicher und wieder aufladbar. Die Akkumulatoren können sehr einfach an die verschiedenen Orte mitgenommen werden, da sie sehr klein und leicht sind.

So halten Pedelec-Akkus lange

Das Fahren eines E-Bikes wird immer beliebter und ein wichtiger Faktor ist dabei natürlich ohne Frage immer der entsprechend verwendete Akku. Damit dieser Ihnen auch langfristig Freude bereitet und das Pedelec optimal mit der notwendigen Energie versorgen kann, sollten Sie einige Dinge beachten.

Die richtige Wahl der Geräte

Vorab sollten Sie schon darauf achten, dass es sich um ein sicheres Produkt handelt, was zum Beispiel durch das GS-Prüfzeichen zum Ausdruck gebracht wird. Zum sicheren und optimalen Laden sollten Sie möglichst auf Original-Ladegeräte zugreifen.

Das richtige Laden des Akkus

Was das eigentliche Laden betrifft, sollten Sie nicht bis zur vollständigen Entladung warten, weil eine solche Tiefentladung zu Schäden führen kann. Das Laden sollte daher spätestens erfolgen, wenn der Akku noch einen Stand von 20 Prozent aufweist.

Auch eine Überhitzung kann dem Gerät schaden, weshalb ein zu langes Laden vermieden werden sollte. Um auch andere Schäden bei einer dennoch möglichen Überhitzung zu vermeiden, sollten Sie brennbare Gegenstände vom Ladegerät fernhalten. Ratsam ist es zudem, dass sich der Akku vor dem Laden an die Raumtemperatur anpassen kann.

Das Risiko der Feuchtigkeit

Sollte Feuchtigkeit in den Akku gelangen, kann das zu einem Kurzschluss und somit zu einer nicht selten auch irreparablen Beschädigung führen. Das Risiko besteht nicht bei einer normalen Fahrt durch den Regen. Der Akku sollte aber nicht für längere Zeit der Feuchtigkeit ausgesetzt werden. Das Pedelec sollte demnach nicht zu lange mit Akku im Regen stehenbleiben und bei einem Transport auf dem Auto sollte dieser ebenfalls besser entnommen werden.

Bedachte Unterbringung bei längeren Pausen

In Phasen, wo das E-Bike für längere Zeit nicht verwendet wird, ist zum einen zur Abwehr der angesprochenen Feuchtigkeit ein trockener Lagerort wichtig. Das kann zum Beispiel ein Kellerraum sein. Garagen, Carports oder Gartenhäuser bergen im Winter die Gefahr von Minustemperaturen, die eine Tiefentladung oder gar Schäden am Akku zur Folge haben können. Je nach Länge der Pause sollten Sie alle ein bis zwei Monate eine Aufladung des Akkus vornehmen.

Akku-Gartengeräte

Mit einem Akku Gartengerät hat der Gärtner in seiner Gartenidylle mehr Bewegungsfreiheit. Er kann seine Arbeiten ohne Stromanschluss und störenden Kabel ausführen.

Das Akku Gartengerät ist inzwischen so leistungsstark konzipiert wie alle anderen Geräte, die per Benzin oder Elektroversorgung benutzt werden, dank hochwertiger Akku Power Tools.

Gartenarbeit soll Freude machen

In der Regel macht jede Arbeit im Garten Spaß – ist jedoch unverkennbar auch gleichzeitig sehr anstrengend. Hier wird der gesamte Körper von den Knien über den Rücken bis hin zu den Schultern durch intensives Arbeiten beim Pflanzen, Schneiden, Jäten, Graben und Rechen beansprucht.

Im Garten kommt es auf die richtige Auswahl bei den Geräten an, die das mühevolle Arbeiten immer etwas leichter machen. Zuviel Gewicht oder stinkende Abgase sind ein NO-GO im Garten, da es heutzutage viel besser geht mit leistungsstarken und leichten Akku Geräten für allen Arbeitsbereiche und in allen Ausführungen.

Inzwischen gibt es Rasenmäher, Vertikutierer, Rasentrimmer, Kettensägen, Motorsense, Laubsauger und Heckenschere in Akku Ausführung und das ganz frei von umweltbelastenden Abgasen.

Die Rasenpflege mit Akku

Der Vertikutierer mit Akku Modus verfügt über 40 V und mehr Lithium-Ionen-Akku mit 4-5 Ah und 140-180Wh. Dadurch bleibt der Akku auch noch nach längerer Zeit leistungsstark, um Moos zu entfernen oder den verfilzten Rasen von seiner Unterwolle zu befreien.

Den Akku Rasenmäher gibt es mit unterschiedlichen Schnittbreiten von 30-50 cm. Ein einziger Ladezyklus reicht, um ca 550 qm Rasen auf die gewünschte Höhe zurückzuschneiden. Und nicht zu vergessen bei der Pflege des Rasens mit dem Akku Trimmer. Ohne störende Kabel können alle engen Stellen im Garten und an Rasenkanten mühelos von Unkraut oder Gras befreit werden.

Die Pflege der Hecke eine mühevolle Herausforderung

Umweltfreundlich können auch Hecken, Büsche und Sträucher inzwischen mit Akku Heckenscheren getrimmt werden. Äußert kräfteschonend dank ergonomisch handlich geformten der Griffe Bedienungselemente. Genauso präzise sind die Schnitte durchführbar wie mit anderen Geräten ohne Akku.

Die Kettensäge mit Akku-Adapter

Selbst die Kettensäge mit Akku ist ein Gewinn, da die unterschiedlichen Schnittbreiten und Geschwindigkeiten beim Kettenantrieb leistungsstark jeden Schnitt mit höchster Präzision ermöglichen. Fazit: Der Geräte Akku im Garten, um alle Arbeiten frei von Abgasen und Kabeln ausführen zu können.

Foto: Fotofabrika / depositphotos.com

Stefan Ritter

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