Beamer Ratgeber

Beamer Ratgeber: Tipps & Kaufberatung

4K Beamer Tipps

Es war gefühlt gestern, als Full-HD der Standard der Zukunft war. Alle Heimkinos wurden auf Full-HD aufgerüstet. Die meisten Familien besitzen ein Gerät mit Full-HD Auslösung.

Dann kam eine noch bessere Auflösung: 4K. Was die Fernseher vormachen, passiert natürlich auch im Bereich der Beamer. Bringt es Vorteile, wenn der 4K-Beamer den Full-HD-Beamer ablöst?

Was ist der Unterschied von Full-HD, Ultra-HD und 4K?

Der wichtigste Unterschied ist die Auflösung. Auch das Format unterscheidet sich zum Teil. Full-HD und Ultra-HD verwenden beide das 16:9 Format. Die Bildschirmauflösung wird in Pixel angegeben. Pixel werden auch als Bildpunkte bezeichnet. Je mehr Bildpunkte, je schärfer ist das Bild. Bei Full-HD sind es 1.920 x 1.080 Pixel. Ultra-HD hat die doppelte Anzahl an Bildpunkten, 3.840 x 2.160 Pixel.

4K ist das Standardformat für digitale Kinos, kurz DCI. 4K arbeitet mit dem Format 17:9. Mittlerweile ist das Kinoformat 21:9. Die Änderung wird mit Cropping erreicht, was bedeutet, Pixel zu entfernen. 4K spielt in bei den privaten Kinos kaum eine Rolle. Ein großer Grund dafür ist, dass die Blockbuster in Ultra-HD-Auflösung meist auf Blu-ray-Discs.

Interessant zu wissen

Viele TV-Geräte tragen die Bezeichnung 4K UHD-TV, was sich eigentlich widerspricht. Beamer können tatsächlich die volle Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln bieten, also echtes 4K. Trotzdem sollte die genaue Auflösung dem Datenblatt entnommen werden,

Die Vorteile von 4K

  • Die Qualität der Bildqualität ist hervorragend.
  • Die Tiefenschärfe ist beeindruckend und macht kleinste Details sichtbar.
  • Zusammen mit HDR (=High Dynamic Range) wird es noch reicher an Kontrasten und die Farben werden noch brillanter.
  • Mit 4K können Zuschauer näher am TV-Gerät sitzen, ohne dass Pixelfehler sichtbar werden.

Lohnt sich die Aufrüstung des Heimkinos auf 4K?

Wer das Heimkino mit 4K ausrüsten möchte oder sich das erste Heimkino anschaffen möchte, benötigt für eine 4K-Ausrüstung noch einiges an Geld. Die Beamer aus dem 4K-Bereich kosten einen mittleren 4-stelligen Betrag. Neben den hohen Anschaffungskosten gibt es noch nicht viele Filme, die in 4K zu erhalten sind.

Viele Filme werden heruntergerechnet

Die bedeutet, eigentlich liegt der Film in 4K, hier ist die Datenmenge enorm hoch. Daher werden die Filme auf 2K heruntergerechnet. Ein echter 4K-Film ist „Der Marsianer“ für Fans von 4K und Matt Damon.

Lohnt sich ein 4K Beamer zum Spielen?

Nein, denn auch die meisten Spiele kommen in 2K, also Ultra-HD.

Beamer: LCD oder DLP?

Die LCD und DLP Beamer sind die am häufigsten verwendeten Ausführungen im Bereich der Projektoren. Dabei besteht der wichtiges Unterschied zwischen den beiden Ausführungen in der Art der Bilderzeugung. Hier kommen unterschiedliche technische Verfahren zur Anwendung kommen.

Die Abkürzung DLP steht hier für die englische Bezeichnung „Digital Light Processing“ und hier wird eine Technik zur Projektion beschrieben, bei der das Licht über einen dort integrierten Chip auf die vorhandene Leinwand oder an die Wand gelangt. Dieser Mikroprozessor verfügt auf seiner Oberfläche über rund ein bis zwei Millionen winzige Spiegel, welche dann das Licht reflektieren und dadurch einzelne Bildpunkte auf der Leinwand erzeugen.

Durch ein im Strahlengang vorgeschaltetes Farbfilter-Rad wird das Licht noch vor dem Chip in die 3 Grundfarben aufgeteilt. Hierbei wird dann die Farbmischung durch das Auge des Betrachters umgesetzt. Bei einem LCD Beamer wird dagegen mit einem Prisma das Licht der Projektions-Lampe in den Grundfarben aufgespaltet und durch 3 kleine LCD-Bildschirme gelenkt. Dabei lassen dann die LCD Bildschirme das Licht nur an denjenigen Punkten durch, die für das Bild benötigt werden.

Danach erfolgt wieder eine Zusammenführung und dadurch entsteht ein vollständiges Bild. Eine der größten Vorteile bei der LCD-Ausführung gegenüber der DLP-Technik ist das Nichtvorhandensein des sogenannten Regenbogeneffektes. Außerdem ist die Abstufung zwischen den dunklen und hellen Farbtönen bei der LCD-Ausführung feiner und es entstehen keine störende Artefakte. Nachteilig bei der LCD-Struktur ist die vorhandene Pixelstruktur beim Bild.

Außerdem kann es bei den LCD-Ausführungen dazu kommen, dass das Bild durch ein Nachziehen gekennzeichnet ist, was dann zum Teil als störend empfunden wird. Dabei gibt es jedoch auch Menschen, bei denen der sogenannte Regenbogeneffekt bei der DLP-Ausführung überhaupt nicht auffällt. Auch die Nutzungsart kann hier eine Rolle spielen. LCD-Lösungen eignen sich aufgrund der guten Lesbarkeit von Schriften gut für Präsentation und hier sind dann DLP-Ausführungen weniger geeignet.

Beamer Begriffserklärung

Bei einem Beamer handelt es sich um ein Gerät, das hauptsächlich in Büros, Bildungsstätten oder auch in Freizeiteinrichtungen zum Einsatz kommt. Ein solches Gerät gehört zur IT-Ausstattung und die Aufgabe dieses Gerätes besteht darin, Bilder in hochauflösender Form zu projizieren.

Übersetzt bedeutet die Vokabel „Beamer“ „Übertrager“ oder „Strahler“. Somit gehört das Gerät zu der Ausführung, welche in der Lage ist, entweder bewegte oder starre Bilder auf eine Wand dadurch zu projizieren. Solche Geräte können fest installiert oder auch in mobiler Form zum Einsatz kommen.

Wenn es sich um eine installierte Ausführung handelt, ist hier auch eine besondere Fläche vorhanden, auf der dann die Bilder dargestellt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Kinoleinwände. Mobile Ausführungen verwenden hier oft eine weiße Wand.

Die Funktionsweise

Ein solches Gerät gibt es in einer LCD- und in einer DLP-Ausführung. Die LCD-Ausführungen verfügen über Flüssigkristalle (das sogenannten „Liquid Crystal Display“). Hier werden die Lichtstrahlen in Blau, Rot und Grün auf einen Spiegel gelenkt. Danach erfolgt die Weiterleitung durch Mini Displays.

Diese Mini Displays bestehen aus Flüssigkristallen. Das funktioniert ähnlich wie beim Dia. Dabei wird das Licht in der Farbe durchgelassen, welche benötigt wird. Im nächsten Schritt treffen dann die Lichtstrahlen auf einen Spiegel, welcher sie dann endgültig in der gewünschten Weise projiziert. Bei den DLP-Geräten (DLP Abkürzung für „Digital Light Processing“) werden die Lichtstrahlen auf eine spezielle Weise verarbeitet. Hier wird auf farbloses Licht auf einem Farb-Rad gesetzt.

Dieses Rad ist kreisrund und verfügt über „Tortenstücke“ in den verschiedenen und unterschiedlichen Farben. Durch das Farb-Rad färbt das Licht. Dabei erfolgt eine Weiterleitung zu einem Chip, welcher mit winzigen Spiegeln ausgestattet ist und damit arbeitet. Durch diese Spiegel wird das Licht an die gewünschte Stelle weiter geleitet. Dabei werden die Farben nacheinander projiziert und durch das menschliche Gehirn werden dann die Farben zu einem Bild zusammengesetzt.

Beamer Leinwand

Eine Beamer Leinwand kann sowohl privat daheim als auch im professionellen Umfeld eingesetzt werden. Mit Hilfe von einem Beamer ist es darauf möglich, Filme und Fotos zu projizieren. Im Unterschied zu einer weißen Wand hat eine solche Leinwand, die dann als Projektionsfläche dient, eine größere Anzahl von Vorteilen.

Eine der Vorteile einer solchen Leinwand ist, dass diese platzsparend und flexibel eingesetzt werden kann. Hier muss für das Abspielen nicht eine ganze Wand frei geräumt werden. Eine solche Leinwand kann einfach in der Ecke angebracht und bei Bedarf ausgefahren werden. Bei der Verwendung einer Leinwand entsteht eine höhere Bildqualität. Solche Leinwände verfügen über eine spezielle Oberfläche. Solche Leinwände verfügen über eine neutrales Reinweiß.

Dadurch werden Kontraste und Farben im Original wieder gegeben. Bei einer solchen Leinwand können der Lichteinfall und der Blickwinkel flexibel ausgerichtet werden und dadurch entsteht ein verbessertes Bildergebnis. Bei einer Leinwand entstehen keine Unebenheiten durch Raufasertapeten oder durch Tapeten mit Muster und somit wird dadurch das Bild nicht verzerrt oder gestört.

Die unterschiedlichen Leinwand-Arten

Dazu gehören zum Beispiel Stativleinwände, Rollleinwände, Rahmenleinwände, Motorleinwände und Tensionleinwände. Eine Stativleinwand ist der Klassiker. In früheren Jahren wurde diese Art oft für Diavorträge im Wohnzimmer genutzt. Heutzutage wird diese Art hauptsächlich in den Büros und Vortragsräumen angewandt. Rollleinwände werden entweder an der Wand oder an der Decke angebracht und können ausgefahren werden. Rahmenleinwände kommen auch in den Kinos zum Einsatz.

Diese Ausführung ist statisch und wird an der Wand mit entweder grauen oder schwarzen Rahmen montiert Bei den Motorenleinwände handelt es sich um Rollleinwände, welche mit Hilfe einer Fernbedienung aus- und eingefahren werden können. Der Einsatz erfolgt häufig in Vortragssälen.

Tensionsleinwände sind wie Motorleinwände ausgestattet und verfügen ebenfalls über eine Fernbedienung. Zusätzlich ist hier ein Seil vorhanden, das an jeder Seite der Leinwand gespannt ist. Dadurch entsteht eine gewisse Stabilität und es werden Beulen und Wellen verhindert.

Beamer Kaufberatung

Heimkinos sind beliebt. In der Regel schlägt jeder Beamer mit seiner Projektion die TV-Geräte. Filme per Beamer an der Wand in großem Format ansehen, das gefällt jedem.

Allerdings passt nicht jeder Beamer in jedes Wohnzimmer. Die Lichtverhältnisse und die Auflösung sollten stimmig sein. Worauf sollte beim Kauf geachtet werden?

Das richtige Gerät für das Heimkino

Natürlich steht die Qualität ganz oben auf der Liste. Es sollte ein Heimkino-Projektor sein. Es gibt günstigere Geräte, diese sind für Konferenzräume optimiert und nicht für die Darstellung von Filmen. Diese Geräte sind in der Regel lauter und die Farb- und Bewegungs-Wiedergabe ist nicht perfekt.

Es sollte vor dem Kauf überlegt werden, wo das Gerät stehen wird und wie groß, das an die Wand projiziert wird. Die Größe der Darstellung setzt einen bestimmten Abstand zum Beamer voraus.

Was ist ein Kurzdistanz-Beamer?

Sie werden auch Short-Throw-Projektoren genannt. Bei diesen Projektoren reicht ein geringer Abstand zum projizierten Bild. Allerdings muss hier beachtet werden, dass diese Geräte teurer sind und oft schlechtere Bildqualität liefern als herkömmliche Geräte.

Lohnt sich ein 4K-Beamer?

Diese Frage muss grundsätzlich jeder für sich beantworten. Wissen sollte man bei der Beantwortung der Frage, dass Zuschauer näher vor dem Bild sitzen können. Es hängt auch von der Nutzung ab, wer Fotos projizieren möchte, wird sich über einen 4K-Beamer freuen. In der 4K-Ausstattung sind die Modelle wesentlich teurer.

Welche Lichtstärke wird benötigt?

Die Lichtstärke wird in Lumen angegeben. Wie viel Lumen benötigt werden ist, ist davon abhängig, wie groß das Bild ist. Weniger als 500 Lumen sollten es nicht sein. Leider gibt es keine Angaben wie, x Lumen pro Zentimeter Bild. Es sollten mindestens 1.000 Lumen sein. Je weniger Lumen das Gerät bietet, desto dunkler muss der Raum gemacht werden, damit das Bild gut sichtbar ist. Auch die Qualität der Leinwand wirkt sich auf das Sehvergnügen aus.

Gibt es Folgekosten?

Ja. Zum Betrieb wird natürlich Strom benötigt. In den Beamer kommen bestimmte Lampen, diese können zwischen 75,- und 300,- Euro kosten. Diese Lampen haben dann eine Lebensdauer von 6.000 bis 15.000 Betriebsstunden. Wer also den Beamer jeden Tag 3 Stunden nutzt, kommt bei einer Lebensdauer der Birne von 6.000 Betriebsstunden über 5 Jahre hin.

Fernsehempfang über einen Beamer

Gerade um ein Erlebnis wie im Kino zu haben, wollen viele Menschen Fernsehen über den Beamer und Leinwand sehen. Doch gerade der Empfang vom Fernsehen über einen Beamer ist gar nicht so einfach und kann einen schnell verzweifeln lassen. Den für die Übertragung vom Fernsehsignal gibt es mehrere Möglichkeiten, zwischen denen man wählen kann.

Fernsehempfang über verschiedene Anschlusskabel

Eine Möglichkeit für den Fernsehempfang ist der Anschluss vom Beamer mit dem Receiver, über ein VGA-Kabel oder aber auch über HDMI. Mit beiden Kabeln kann man den Fernsehempfang herstellen. Doch dazu ein Tipp: Wann immer man die Möglichkeit von einem HDMI-Kabel hat, sollte man diesen Anschluss nutzen. Den im direkten Vergleich zwischen VGA und HDMI, schneidet das HDMI mit einer besseren Auflösung ab.

Auch über das Internet ist ein Fernsehempfang möglich

Hat man keinen Receiver, ist ein Fernsehempfang bei einem Beamer auch über das Internet möglich. Statt einem Receiver braucht man hier dann einen Computer. Das ist auch möglich, wenn der Fernsehempfang beim Computer über einen DVB-T-Stick erfolgt. Die Verbindung zwischen dem Computer und dem Beamer, erfolgt auch hier mittels einem VGA- oder einem HDMI Kabel.

Beim Fernsehempfang für den Beamer über das Internet muss man einen Punkt aber beachten. Und das betrifft die Qualität vom Internet. Damit man über das Internet auch ein schönes Fernseherlebnis hat, muss die Qualität vom Internet sehr gut sein.

Das muss man noch einstellen

Und noch etwas muss man beachten, nämlich die Einstellungen. Neben der Herstellung vom Fernsehempfang zwischen dem Beamer und dem Computer über das Internet, muss man die Größe vom Bildschirm einstellen. Die Leinwand für einen Beamer kann noch so groß sein, stimmen die Einstellungen nicht, bleibt das Bild klein.

Hier muss man die entsprechenden Einstellungen in der Auflösung auf seinem Computer verändern. Damit mam am Ende auch ein großes Bild auf der Leinwand über den Beamer hat.

Beamer vs Fernseher

Abhängig von Ihren Fernsehgewohnheiten und Ihren Räumlichkeiten kann ein Beamer oder ein Fernseher für Sie besser geeignet sein. Im folgenden finden Sie eine rasche Entscheidungshilfe.

Wann sich ein Beamer für Sie lohnt

Wollen Sie ein großes Kino-Erlebnis in den eigenen vier Wänden genießen, dann ist ein Beamer eine gute Wahl. Die Projektionsgeräte erlauben im Gegensatz zu einem Fernseher ein riesiges Format. Verwenden Sie das Gerät nur wenige Stunden pro Tag, profitieren Sie von dem Projektor.

Für stundenlanges Fernsehen empfiehlt sich ein TV-Gerät. Darüber hinaus lohnt sich der Kauf eines Beamers, wenn Sie Ihr Wohnzimmer ordentlich verdunkeln können. Um das Heimkino und seine Akustik ausgiebig geniessen zu können, sollten Sie eine Leinwand, sowie eine Surroundanlage kaufen.

Wann sich ein Fernseher für Sie lohnt

Ein TV-Gerät bietet im Gegensatz zu dem Beamer eine höhere Auflösung und eine bessere Bildqualität. Vor allem ein OLED-Fernseher liefert das beste Bild. Des Weiteren bietet der Fernseher hervorragende Schwarzwerte und einen ausgezeichneten Farbumfang. Können Sie Ihr Wohnzimmer nicht verdunkeln ist ein TV-Gerät due bessere Wahl.

Zudem punktet der Fernseher im Gegensatz zum Beamer mit einer längeren Lebensdauer. Ein Beamer ist im Vergleich zu einem Fernseher deutlich lauter im Betrieb. Die laute Geräuschkulisse beim Beamer könnte Sie bei ruhigen Filmszenen stören. Ein weiterer Pluspunkf für das TV-Gerät ist, dass der Stromverbrauch wesentlich niedriger als beim Beamer ist.

Fazit

Sind Sie ein Fan von Heimkino im großen Stil, dann sollten Sie sich in jedem Fall einen Beamer kaufen. Fakt ist, ausschließlich im großen Format können Sie die wirkliche Heimkino-Atmosphäre erleben. Benötigen Sie allerdings ein Gerät für den Alltag und lassen den TV gerne nebenbei an, ist ein Fernseher die bessere Wahl.

Legen Sie großen Wert auf die Bildqualität und möchten ein Gerät mit modernster 4K oder 8K und HDR Technik, dann ist der langlebige Fernseher in jedem Fall die richtige Wahl für Sie ausgestattet ist.

Tipps zu Lampe & Lüfter beim Beamer

Wird der Raum, in dem der Beamer arbeitet, möglichst gut abgedunkelt, reicht eine geringe Lichtleistung. Viele Geräte bieten die Option: „Sparbetrieb“ oder „Ökomodus“ zu wählen.

Umschalten belastet die Lampe, daher möglichst nicht so oft zwischen den Bildmodi wechseln. Es gibt oft Bildmodi, wie Foto, Kino oder Sport. Dauerbetrieb ist ebenfalls sehr belastend für die Lampe. Daher ist es gut für Gerät und Lampe, wenn sie nach einigen Betriebsstunden eine Pause erhalten.

In der Pause oder nach dem Betrieb sollte der Beamer nicht direkt vom Strom getrennt werden. Eventuell befindet sich das Gerät noch im Abkühlmodus. Der Luftfilter des Projektors sollte mindestens einmal jährlich gründlich gereinigt werden. Dadurch ist immer eine gute Belüftung gegeben. Setzt sich der Luftfilter zu, kann sich das Gerät übermäßig erhitzen.

Der Wechsel der Lampe

Wichtig: Der Projektor sollte unbedingt vom Stromkreis getrennt werden. Nach der Trennung vom Strom mindestens 30 Minuten, ehe der Wechsel beginnt. Zuerst wird das alte Lampenmodul aus dem Gehäuse genommen. Die neue Lampe sollte nur mit Handschuhen oder einem fusselfreiem Tuch angefasst werden.

Beim Anfassen mit der bloßen Hand lassen sich Fettflecken nicht vermeiden. Diese Flecken können sich dann in die Lampe einbrennen. Falls das Gerät es nicht automatisch macht, muss der Stundenzähler neu gestartet, also auf null gesetzt werden.

Wohin mit der alten Lampe?

In vielen Beamern sind quecksilberhaltige Lampen verbaut. Quecksilber ist ein gesundheitsschädliches Schwermetall. Daher darf die Lampe nicht in den normalen Haushaltsmüll, sondern muss an einer Sammelstelle, beispielsweise auf einem Recyclinghof abgegeben werden.

Der Lüfter

Wenn elektrische Energie genutzt wird, um Licht zu erzeugen, entsteht als unvermeidbarer Nebeneffekt Wärme. Daher sind normalerweise in Beamern auch Lüfter verbaut. Lüfter müssen drehen, damit die Kühlung funktionieren kann. Je leistungsstärker ein Gerät ist, desto lauter kann der Lüfter werden.

Ein Ratschlag

Wenn die Heimkinoanlage über einen Ökomodus verfügt, wird die Helligkeit reduziert. Damit entsteht weniger Hitze und der Lüfter muss weniger arbeiten, wodurch er automatisch leiser ist.

Bildgröße und Auflösung beim Beamer

Bei einer Projektion durch einen Beamer hängt die Bildgröße vom Projektionsabstand ab. Sollte das Bild ähnlich eindrucksvoll, wie zum Beispiel im Kino wirken, sollte die benutzte Leinwand ungefähr halb so breit sein, wie weit die Person von dem Gerät entfernt sitzt.

Wenn ein solcher Abstand zum Beispiel 4 Meter betragen würde, wäre die Breite der Leinwand 2 Meter. Sollte das Bild größer sein oder die Person sitzt näher davor, dann ist die Wirkung des Bildes unscharf. Wenn, wie in dem erwähnten Beispiel, die Leinwand eine Breite von 2 Metern aufweist, liegt der Bereich zwischen einem Minimal- oder Maximal-Projektionsabstand bei ungefähr bei 2,70 Meter bis 3,90 Meter.

Die Auflösung

Beamer verfügen, wie dies auch bei einem Fernseher oder bei einem Monitor der Fall ist, über eine Auflösung. Eine solche Auslösung ist , die entweder, wie Full-HD oder HD. oder mit Hilfe von 2 Zahlen, welche durch ein kleines X angegeben wird, dort vorhanden.. Hierbei handelt es sich um die Zahl der Bildpunkte (hier wird auch von Pixel gesprochen) in der vertikalen sowie horizontalen Ebene.

Dabei muss eine solche Auflösung zur Raumsituation und zur Eingangsquelle passen. Grundsätzlich ist es für ein solches Gerät möglich, jedes Eingangssignal, unabhängig von der vorhandenen Auflösung, zu verarbeiten. Diejenige Auflösung, die handelsüblich als eine solche Auflösung angegeben wird, ist eine sogenannte „native Auflösung“. Hier ist bei einer solchen Auflösung für jeden Bildpunkt eine Farbinformation vorhanden.

Dadurch wird eine maximale Schärfe erreicht. Wenn diese nicht vorhanden ist, ist es erforderlich, für die fehlenden Bildpunkte die Farbinformation zu errechnen. Hier wird auch von dem Fachbegriff „interpolieren“ gesprochen.

Hierbei wird jedoch der Unterschied bei einer solchen Vorgehensweise erkannt, weil in einem solchen Fall das Bild etwas unscharf und wie verwaschene Farben wirken. Dabei ist es jedoch entscheidend, je höher eine solche Auflösung ausgewählt wird, desto kleiner kann dann der Sitz-Abstand ausgewählt werden und desto größer kann dann auch die Leinwand sein, um dadurch dann dieselbe optische Bildqualität herbei zu führen und zu erreichen.

Foto: philippe Devanne / stock.adobe.com

Stefan Ritter

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