Die Feinde des Bildes

Die Feinde des Bildes: Temperatur, Sonne & Säure

Bestimmt kennen Sie das auch, Sie haben ein Gemälde zuhause, welches Ihnen am Herzen liegt und dass Sie so gut es geht von Umwelteinflüssen schützen möchten.

Es spielt keine Rolle ob Fotografie, Aquarellbild, Kohlezeichnung oder eine andere Art von Gemälde, was einem wichtig ist, man möchte es vor dem Feind schützen und das korrekt. Aber haben Sie sich auch gefragt, wie Sie es denn am besten schützen? Um es richtig zu schützen, müssen Sie die Feinde Ihres Bildes kennen. Lesen Sie hier nach, welche das sind.

Die Temperatur und der Feuchtigkeitsanteil

Die falsche Temperatur kann jeder Art von Kunst Schaden zufügen. Wenn die Temperaturen zu hoch sind, zieht sich das Material grundsätzlich zusammen, da ihm Wasser entzogen wird. Wenn die Luftfeuchtigkeit zunimmt, dann hängt die Leinwand müde am Rahmen und das Bild ist nicht mehr schön gespannt.

Vergessen Sie nicht, was es mit dem Kunstwerk macht, die Malereien können irreparable Risse kriegen. Die richtige Temperatur für solche Werke liegt zwischen 18 und 20 Grad.

Wenn die Sonneneinstrahlung ihr Unwesen treibt

Wir Menschen brauchen und lieben die Sonne. Bilder und Kunstwerke dagegen nicht, sie sind viel besser dran ohne sie. Jedes Bild, egal ob Fotografie oder Zeichnung leidet unter direkter Sonneneinstrahlung. Sie verblassen, trocknen aus und die Intensität lässt nach. Schauen Sie deshalb darauf, dass das Bild nicht in der Sonne hängt.

Das alleine hilft zwar, jedoch sieht man nach einer gewissen Zeit trotzdem noch Unterschiede. Falls Ihnen Ihr Kunstwerk also wichtig ist, können Sie es zusätzlich mit einem Acrylglas schützen.

Wie schützt man Kunst vor Staub?

Es gibt Gemälde, welche in einem Rahmen hangen der offen ist, also kein Glas hat. Je nach Bild, kommt es ohne Scheibe besser zur Geltung. Seien Sie vorsichtig bei der Reinigung, denn gerade Aquarellbilder können nur schon mit Wasser, großen Schaden nehmen. Ein geschlossener Rahmen bringt hier also Schutz, gerade vor Staub.

Aufgepasst, Öl Gemälde dürfen niemals hinter einen Rahmen eingepfercht sein, denn diese Farbe braucht die Luftfeuchtigkeit, hinter dem Glas trocknet die Ölfarbe nur aus.

Zigarettenrauch

Je nach Bild, ist Zigarettenrauch schädlich für das Material. Die Farben kriegen einen vom Nikotin herbeigeführten Gelbstich, der die Originalfarben verfälscht und dem Bild eine unpassenden Effekt verleiht. Der Zigarettenrauch legt einen zusätzlichen Schleier aufs Bild, welcher nur mit einem komplizierten Reinigungsverfahren wieder zu entfernen ist.

Viel einfacher ist es richtig vorzubeugen statt danach versuchen zu reparieren, außerdem sind die Kosten horrend. Es macht also Sinn, die Bilder einer rauchfreien Umgebung auszusetzen, vor allem die Gemälde, welche keinen Glasschutz haben.

Säure

Säure ist ein richtiger Feind, schützen Sie Ihr Bild gut vor Ihr. Säure verhält sich sehr tückisch und kann sich gerade in der Rückwand eines Gemäldes gut verstecken. Schützen Sie Ihr Bild deshalb optimalerweise auch von hinten, zum Beispiel mit einem Passepartout.

Der Passepartout funktioniert wie ein Schwamm, er nimmt die äußerlichen Einflüsse in sich auf und neutralisiert sich. Die Oberfläche des Bildes liegt nicht direkt auf der Scheibe, was gut ist, so kann das Motiv nicht kleben bleiben.

Foto: peterschreiber.media / stock.adobe.com

Lea Herrmann

Schön, dass du da bist! Ich bin Lea, Bloggerin, Ehefrau und Mama von zwei Töchtern, Westerwälderin und Kaffeetrinkerin. Es macht mir Freude, Menschen durch meine Beiträge dabei zu unterstützen, ihr Leben zu gestalten.

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