Retro Ratgeber

Retro Ratgeber: Einrichtung, Bilder und Co.

Einrichten im Retro-Stil

Mit dem durch die 50er, 60er und 70er Jahren inspirierten Retro-Stil gelingt es Ihnen ihr Zuhause erfrischend individuell zu gestalten und eine kleine Wohlfühloase zu schaffen, die den Enthusiasmus dieser Jahrzehnte widerspiegelt.

Dabei lebt der Retro-Stil von seinen Farben, Mustern, Texturen und darf mit aktuellen Designs kombiniert werden.

Must-have-Möbel im Retro-Stil

Die Gestaltung Ihrer Wohnlandschaft im Retro-Stil ist ein sehr individueller Prozess mit vielseitigen Optionen, aber es gibt ein paar absolute Design-Klassiker, die Sie kennen sollten und mit denen Sie Ihrer Raumgestaltung das gewisse Etwas verleihen, das den Retro-Stil auszeichnet. Klassische Beispiele für funktionale und stylische Wohnmöbel aus den 50ern sind der berühmte Tulpenstuhl des finnischen Designers Eero Saarinen und der von Arne Jacobsen entworfenen und oft kopierte “Egg Chair”.

Die geschwungenen Designlinien und die extravagante Optik dieser Objekte, setzten sich auch in der Optik weiterer Kultobjekten fort, wie etwa dem “Eames Lounge Chair” und dem berühmten Nierentisch. Charakteristisch für die Kreativität der 1960er Jahre ist der berühmte “Bubblechair”, der bis heute jedem Raum eine eigene verspielt-wohnliche Note verleiht.

Farben und Texturen im Retro-Stil

Insbesondere der Stil 1070er Jahre ist geprägt von dominanten Farben und auffälligen Mustern. Mit einem Sofa, Tisch oder Dekoration aus diesem Farbspektrum gelingt es Ihnen, Akzente im Raum zu setzen und ihrer Vorliebe für die vergangenen Jahrzehnte freien Lauf zu lassen. Soll das Vintagefeeling intensiviert werden, wählen Sie Tapeten oder Kunstdrucke, mit auffälligen Mustern im Retro-Stil zur Wandgestaltung. Neben den Farben sind auch die typischen Materialien des Reto-Stils ein bunter Mix aus Teakholz, Kunst- und Schaumstoffen.

Retro-Stil in modernen Räumen

Der Retro-Stil ist wunderbar, aber auch sehr extravagant. Daher sollten Sie eher auf Akzente und eine kreative Mischung aus modernen und Reto-Elementen setzten, um moderne Räume nicht zu überladen. Sie können einzelne Objekte auswählen oder bestimmte Teile eines Raums als Hommage an die 1950er, -60er oder -70er Jahre einzurichten.

Gestalten Sie eine Lese-, Kuschel- oder Essecke im Retro-Stil oder kreieren Sie eine Lounge mit 70er-Jahre-Flair im Wohnbereich. Neben Originalstücken, die oft sehr kostspielig sein können, können Sie dabei auch auf moderne Möbelkollektionen und Dekostücke zurückgreifen, die vom Retrodesign inspiriert, aber mit modernen Materialien designt sind und den aktuellen Wohnansprüchen entsprechen.

Tipps für Retro Bilder

Fotos aus einer Sofortbildkamera. Das war vor etwa 2 Jahrzehnten etwas Besonderes. Sofortbilder waren aber schon immer sehr teuer. Mittlerweile können Sie digitale Fotos in ein Retro-Design umwandeln.

Fotos im Retrostil gestalten

Online können Sie Ihre Aufnahmen leicht in Retro Bilder verwandeln. Dabei haben Sie die Wahl, verschiedene Hintergründe zu nutzen, Texte oder Cliparts einzufügen.

Retro Bilder als Blickfang nutzen

Um noch mehr aus den Bildern herauszuholen, sollten Sie die Aufnahmen richtig zur Geltung bringen. Schon mit wenigen Deko-Elementen können die Fotos Ihre Räume und Wände gestalten.

Tipp 1 für Reisefreunde

Haben Sie schon im Leben sämtliche Länder bereist, bedarf es für die erste Möglichkeit ein Weltkartenposter. Dieses wird an einer schönen Stelle im Raum an der Wand befestigt. Mit doppelseitigem Klebeband oder Pinnnadeln können nun die besten Urlaubsbilder angebracht werden. Ähnliches geht übrigens auch mit einem Poster Ihrer Lieblingsband und fotografisch festgehaltenen Konzerterlebnissen und vielem mehr.

Tipp 2 beleuchtete Aufnahmen oder natürliche Bilderhalter

Für beleuchtete Bilder befestigen Sie eine Lichterkette an der Wand. Mit Klammern können Sie die Retro Bilder daran heften. Auch an natürliche Bilderhalter können Sie Fotos so angebracht werden. Gemeint sind hiermit etwa Äste, die an der Wand befestigt werden.

Tipp 3 einfacher, altmodischer Bilderhalter

Für einen altmodischen Bilderhalter benötigen Sie nur Metallklammern. Die Bilder werden hineingeklemmt und schon können sie aufgestellt werden.

Tipp 4 Modern und Retro gemischt: die Bilderwand

Bilderwände gelten nicht gerade als altmodisch. Jedoch können Sie die modernen Rahmen einmal weglassen. Nehmen Sie nur die Retro Bilder. Kleben Sie diese mit doppelseitigem Klebeband direkt an die Wand.

Hierbei können Sie die Bilder als Muster oder Schriftzug aufkleben. Die Form sollte sich vorab überlegt werden. Damit wissen Sie schon, wie viele Bilder Sie brauchen. Um alles, wenn gewünscht, in Waage zu bekommen, kann sich zuvor mit Bleistift und Lineal eine Linie gezogen werden.

Retro-Tipps für Ihr Zuhause

Viele Menschen, die großen Wert auf Stil legen, folgen dem Trend des Retrostils und orientieren sich bei der Einrichtung der Wohnung oder dem eigenen Zuhause an den Stil von früher, damit sie für einen neuen und anderen Look sorgen.

In diesem Artikel geht es um einfache Retro-Tipps, wie die Einrichtung mit dem Retro Stil klappt.

Retro-Tipps durch Retro Accessoires und Möbel setzen

Ein großer Vorteil des Retro Looks ist, dass nicht alle Möbel unbedingt miteinander zusammenpassen müssen. Bereits ein Sofa in einem alten Stil oder ein paar klassische Stühle verleihen bereits ein Gefühl von Nostalgie.

Viele Einrichtungshäuser und Hersteller springen bereits auf den Retro Stil und überraschen die Kunden mit einem großen Sortiment an Retro Artikeln. Accessoires können zum Beispiel ein altes Telefon mit einer Wählscheibe oder eine Lavalampe sein. Ohne großen finanziellen Aufwand sorgt man hierbei für Akzente der Nostalgie.

Nutzung von gesättigten Farben

Die komplette Einrichtung muss zu der heutigen Zeit nicht überdacht werden. Letztendlich reichen ein paar starke Farbtöne, um den alten Stil aufleben lassen zu können. Um den Retro-Look wie gewünscht nach Hause zu bringen, kann die Einrichtung mit mehreren kräftigen Farben erfolgen. In kleineren Räumen sollte man auf hellere Farben setzen, während man in Räumen mit mehr Platz eher auf dunkle Farben setzt. Außerdem sollte unbedingt beachtet werden, dass nicht jede Farbe in jeden Raum passt.

Finden der richtigen Beleuchtung

Auch die passende Beleuchtung ist neben der Wahl von passenden Möbelstücken und Accessoires sehr wichtig. Eine Hängelampe in der Küche in einem industriellen Stil kann für einen rustikalen Schimmer sorgen. Runde Deckenlampen eignen sich im Wohnzimmer für eine schnelle Änderung. Wenn man sich noch nicht komplett für einen Umstieg auf Retro-Lampen entscheiden kann, können zum Beispiel die Edison Glühlampen für passende Retro-Tipps sorgen. Durch Lichteingabe ändert sich die Atmosphäre.

Vintage-Bilder mit Retro-Generator

Vintage steht für altmodisch. Auf Bilder bezogen denken Sie wahrscheinlich nun an Aufnahmen der Polaroid-Kamera, wenn nicht sogar an schwarz-weiß Bilder.

Mit Digitalkameras können bei richtiger Einstellung ähnliche Effekte erzielt werden. Perfekt werden die Bilder damit aber nicht. Um ein Retro-Foto zu bekommen, kann Ihnen vielleicht ein online Retro-Generator helfen.

Vorteile des Generators

Mit dem Retro-Generator können Sie die Bilder am PC bearbeiten und speichern. Die Aufnahmen entwickelt oder zu einem Fotobuch oder online geteilt werden. Selbst Grußkarten im Retro-Stil sind möglich. Die Handhabung ist nicht schwer.

Verschiedene Effekte zum Wählen

Sobald Sie den Retrogenerator öffnen, kann die Bildbearbeitung begonnen werden. Der voreingestellte Effekt ist „schwarz-weiß“. Es können auch Polaroid Effekt, Old Vintage Photo, Brown scratched Paper, Grandpas Photo, The Vintage Touch, The Old Polaroid oder Black and White 1950 eingestellt werden.

Hochladen und bearbeiten

Im nächsten Schritt wird die Schaltfläche „Select File“ angeklickt. Nun heißt es, ein Foto von der Speicherplatte bzw. einem anderen Medium zu wählen. Das folgende Bearbeitungsfenster bietet Ihnen die Möglichkeit, dieses Bild mit einer Unterschrift zu versehen und weitere Bilder hochzuladen.

Nach Wunsch können Sie den Effekt noch einmal ändern. Als maximale Größe dürfen die Dateien 5 Megapixel besitzen. Anerkannte Formate sind JPG, JPEG, PNG und GIF.

Die Umwandlung

Die Umwandlung dauert nach der Zustimmung nur wenige Sekunden. Anschließend kann das Bild gedownloadet werden. Wenn Sie möchten, können Sie das Bild auch in einer Online-Galerie veröffentlichen. Hier haben Sie jeder Zeit die Chance, es wieder herauszunehmen.

Fertige Bilder einsehen

Dank des Thumbnail-Formates haben Sie einen schnellen Zugriff auf fertige Bilder, um sie einsehen zu können.

Gratis und mit Logo

Ein Retro-Generator kostet Ihnen nicht unbedingt Geld. Anbieter ohne Kosten setzen jedoch ihr Logo auf Ihre Bilder. Eventuell wär es angebracht, doch ein wenig zu investieren und dafür Retro-Bilder ohne Logo zu bekommen.

Tipps zum Erstellen von Retro Designs

Die Farbpalette allein kann es einem zunächst sehr modernen Design etwas ganz anderes machen, dass bereits vor vielen Jahrzehnten als modern empfunden wurde.

Häufig wurden zum Beispiel die Farben in den 50er Jahren gedämpft. Meistens wurde die Farbe Rot oder die Taupe-Töne verwendet. Die Farben bei dem Retro Design haben den Vorteil, dass man dabei auf die Geschichte eingeht.

In der Regel findet man bei den Retro-Farben wenige helle Farben oder Farben, die sehr knallig sind. Stattdessen kommen meistens Pastell-Farben zum Einsatz. Je nach Epoche und Standort auf der ganzen Welt unterscheiden sich natürlich die diversen Farben.

Die Verwendung von Retro-Mustern

Der nächste Tipp, um Retro-Bilder zu erstellen, ist die richtige Wahl von Mustern. Geometrische Muster sind ein gutes Beispiel hierfür. Auch bei der richtigen Wahl der Muster sollte man die Farben immer in Betracht haben und auf diesen eingehen.

Man sollte sich also überlegen, welche Farbe zu welchem Stil passt. Der Stil ist abhängig von der Epoche und dem Jahr. In den 1950er Jahren wurden vor allem Koordinationsmuster bei den diversen Designs verwendet. Alltäglich bei den Retro-Mustern sind zum Beispiel Funkeln oder vierseitige Figuren. Des Weiteren wurden einige Elemente aus der Natur eingebaut.

Dem Design eine bestimmte Textur verleihen

Damit man dem Design einen Touch von Retro verleihen kann, sollte man sich mit den Texturen beschäftigen. Dabei ist es nicht wichtig, ob es sich um das Aussehen der alten Fotografie, einer Art Stoff oder Papier handelt.

Das Bild wirkt um einiges älter und fühlbarer, wenn man es mit einer Textur verbindet. Wenn der Betrachter merkt, dass das Retro Design auf dem Dachboden hätte liegen können, fühlt er sich näher zu dem Bild hingezogen. Die Ästhetik von Vintage-Designs kommen einigen viel näher, als neue und technisch erarbeitete Retro Designs und Formen.

Foto: stokkete / depositphotos.com

Lea Herrmann

Schön, dass du da bist! Ich bin Lea, Bloggerin, Ehefrau und Mama von zwei Töchtern, Westerwälderin und Kaffeetrinkerin. Es macht mir Freude, Menschen durch meine Beiträge dabei zu unterstützen, ihr Leben zu gestalten.

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