WLAN Ratgeber

WLAN Tipps: Sicherheit & Schnelligkeit

Was ist WLAN?

WLAN ist die Abkürzung und bedeutet Wireless Local Area Network bzw. wird mit drahtloses Lokalnetzwerk übersetzt. Mit diesem Netzwerk können sich die Nutzer über eine Funkverbindung mit ihrem Computer in das Internet einwählen.

Eine solche Verbindung erfolgt hierbei über einen Router. Im Vergleich zum LAN ist der Router jedoch nicht mit einem Kabel mit dem Computer verbunden, sondern die Verbindung wird über ein Funksignal sichergestellt. Hierdurch eröffnen sich neue Möglichkeiten in Sachen Mobilität und Komfort.

Die Funktionsweise des WLANs

Als Funknetz ist das WLAN neben dem klassischen kabelabhängigen Netzwerk (LAN) meistens die Basis für ein Heimnetzwerk. Vor allem mobile Geräte wie Tablets, Notebooks oder Smartphones können über ein Wireless LAN in das heimische Netzwerk eingeschlossen und mit dem Internet verbunden werden. Als Wireless Local Area Network wird somit ein lokales und drahtloses Netzwerk bezeichnet.

Die bedeutendste Voraussetzung für ein solch schnurloses Netzwerk ist ein vorhandener Breitbandanschluss, wie beispielsweise DSL. Wer also generell einen Zugang zum Internet hat, benötigt lediglich noch den WLAN-Router, welcher als Wireless Access Point dient.

Dieser Router ist für die Leitung der Netzwerkpakete verantwortlich und wird in aller Regel von dem jeweiligen Internet-Provider mitgeliefert. So empfängt der Router das Internet-Signal mit dem Kabel mithilfe des DSL-Anschlusses und kann es an die verbundenen Geräte weiterleiten.

Die Geschichte des WLANs

Das WLAN wurde im Laufe der Zeit immer weiterentwickelt und im Aspekt auf Geschwindigkeit, Reichweite und Leistungsfähigkeit optimiert. Hinter einem solchen Prozess steckt schon seit dem Jahre 1990 ein Team des Institute of Electrical and Electronic Engineers.

Die erste Grundlage für eine kabellose Internetverbindung, IEEE 802.11 wurde im Jahre 1997 definiert. Dieser hatte einst eine Übertragungsgeschwindigkeit von lediglich 2 MBit/s. Für die heutigen Ansprüche war ein derartiger Standard sehr langsam, im Gegensatz zum Kabelnetz, dafür aber mehr als innovativ.

Diese Art der Funktechnik fand sehr viel Zuspruch und wurde schnell weiterverbreitet. Bald aber kam die Fragestellung nach höheren Übertragungsraten auf. Aus diesem Grund wurde der Standard IEEE 802.11 stetig erweitert und in Bezug auf die Übertragungsraten sehr verbessert.

Mittlerweile gibt es eine große Zahl von Funktechniken, welche auf jenem Standard beruhen und für das WLAN zur Anwendung kommen.

Tipps für ein schnelles WLAN

In diesem Artikel geht es um die wichtigsten Tipps, die Ihre Geschwindigkeit des WLANs verbessern.

Natürlich ist es immer wichtiger, schnelles WLAN zu Hause zu haben, da Personen immer mehr Filme, Serien oder Spiele von zu Hause aus spielen. Dabei ist die Geschwindigkeit und ein schnelles WLAN von großer Bedeutung. Mit vielen einfachen Tipps wird das WLAN wieder schneller.

Tipp Nummer 1: Die passende Position des Routers

Wenn Sie Ihren Router auf dem Dachboden oder im Keller haben, liegt sicherlich ein Problem bei der Geschwindigkeit des WLANs vor. Der Standort des Routers sollte natürlich passend gewählt werden, damit das komplette Haus oder die Wohnung mit dem Signal ausgestreut wird. Wenn Sie sich für den Kauf eines Routers entschieden haben, sollten Sie eine Position wählen. Eine passende Position ist eine Erhöhung.

Die Erhöhung kann zum Beispiel ein Schrank oder ein Sideboard sein. Wenn Antennen an dem Router angebracht sind, sollten die Antennen so ausgerichtet werden, bis der Empfang verbessert wird.

Tipp Nummer 2: Prüfen Sie Ihr WLAN

Machen Sie einige Geschwindigkeitstests des WLANs. So können Sie erkennen, ob Sie schnelles WLAN zu Hause besitzen oder die Geschwindigkeit ausbaufähig ist. Auch das Messen von Experten bei Ihnen zuhause ist eine mögliche Option.

Tipp Nummer 3: Funktionen des Routers

Die Geschwindigkeit ist auch von dem Router abhängig. Nur wenn der Router die gewünschte Bandbreite und Geschwindigkeit zur Verfügung stellen kann, ist die maximale Geschwindigkeit und ein schnelles WLAN möglich. Achten Sie auf ein 5 Ghz-Band und sparen Sie nicht zu sehr bei der Wahl des Routers.

Tipp Nummer 4: Powerline-Adapter

Wenn das WLAN über mehrere Etagen und Räume ausgestrahlt wird, können Sie zu einem schnellen Powerline-Adapter greifen, der die Geschwindigkeit verbessert.

Tipp Nummer 5: Kurzstrecken WLAN-Repeater

Repeater sorgen für eine ausreichende Geschwindigkeit, wenn das Signal nicht komplett ankommt.

WLAN-Sicherheit

In diesem Artikel geht es um das Thema WLAN-Sicherheit. WLAN-Sicherheit ist vor allem in der heutigen Zeit der Digitalisierung sehr wichtig.

Wenn der WLAN-Zugang nicht verschlüsselt ist es das gleiche wie eine offenstehende Tür für Personen, die Böses mit der einfallenden Lücke planen. Heute zeigen wir Ihnen verschiedene Methoden, mit denen Sie sich davor schützen und die WLAN-Sicherheit ausbauen können.

WPA / WPA2 als Verschlüsselung und Authentifizierungsmöglichkeit

WPA2 ist die heutige Standard-Sicherungsmethode im WLAN, um das Abhören von Funksignalen zu verhindern. Das dafür vorhergesehene Protokoll der Verschlüsselung hieß früher WEP (Wired Equivalent Privacy).

Der Begriff ist jedoch veraltet und wurde aufgrund von Unsicherheit durch WPA abgelöst. Mit einer Firmware können alte Geräte meistens von der WEP-Technologie auf die Verschlüsselungsmethode WPA2 oder mindestens WPA aufgerüstet werden.

Schützen der Konfigurationsoberfläche

Eine weitere Maßnahme, um für WLAN-Sicherheit zu sorgen, ist es die Konfigurationsfläche so gut wie möglich zu schützen. Falls Einstellungen verändert werden möchten oder der WLAN-Zugang eingerichtet werden soll, sollte die Einrichtung mit einem Kabel erfolgen.

Per Funk bietet sich bei den Einstellungen nicht an. Die Einstellungen hierbei können sehr bequem über die Web-Oberfläche per IP-Adresse abgerufen werden. Wenn Sie auf der Oberfläche sind, sollten Sie ein Passwort vergeben und die Verbindung per Funk deaktivieren.

Änderung der SSID-Kennung

Jedes WLAN-Netzwerk hat seinen eigenen Namen. Diese wird Service Set Indentifier, oder kurz SSID, genannt. Manche Router bieten die Funktion an, die SSID zu verstecken. Diese Funktion sollte auch genutzt werden, um die WLAN-Sicherheit zu verbessern.

Bei der Wahl des richtigen Passworts sollten Sie auch einige Richtlinien beachten, damit der Zugriff auf Ihr Netzwerk so schwer wie möglich für potenzielle Angreifer ist. Dabei gibt es einige Möglichkeiten, um das Passwort sicherer zu machen. Neben der Anzahl der verschiedenen Ziffern und Buchstaben, werden auch Sonderzeichen benötigt, um die WLAN-Sicherheit zu erhöhen.

Was ist WiFi-6?

WiFi-6 ist die neue Generation der drahtlosen Verbindung, die Ende 2019 auf den Markt kommen soll.

Diese Entwicklung, die WiFi 802.11 ac (oder WiFi 5) ablöst, wird die Geschwindigkeit im Vergleich zum seit 2014 verfügbaren Wifi 5-Standard um 40% erhöhen Genug, um die Internetgeschwindigkeit zu Hause zu steigern, deren Leistung oft deutlich unter den tatsächlichen Verbindungskapazitäten liegt, wie unser Geschwindigkeitstest zeigt.

Diese neue Generation von intelligenterem WLAN bietet auch eine bessere Leistung in Bezug auf die Konnektivität, aber auch Energieeinsparungen auf Ihren Geräten.

Welche WLAN-Standards gibt es?

Neben ihrer Leistung ist die 6. Generation des drahtlosen Netzwerks auch ein Synonym für Neuheit mit der Vereinfachung ihrer Nomenklatur durch die Wi-Fi Alliance, die amerikanische Vereinigung, die das Wifi-Zeichen besitzt und Zertifizierungsprüfungen durchführt.

Bisher wurden Wi-Fi-Standards als eine Reihe von 802.11-Zahlen und zwei Buchstaben ausgedrückt. So wird aus dem neuen 802.11 ax-Standard WiFi-6 und sein Vorgänger Wifi 802.11 ac heißt nun WiFi-5.

Was sind die Vorteile von WiFi-6?

Der neue Wi-Fi-6-Standard, der Ende 2019 zum Einsatz kommt, wird zunächst eine deutliche Verbesserung der Geschwindigkeiten ermöglichen. Diese neueste Entwicklung des WiFi-Standards zeigt eine theoretische maximale Verbindungsgeschwindigkeit von 10 Gbit/s. Genauer gesagt ermöglicht Wifi 6 dank einer höheren Datenübertragung und leistungsstärkeren Prozessoren eine Geschwindigkeitssteigerung von 40% im Vergleich zum Vorgänger.

Diese neue Generation von drahtlosen Netzwerken verfügt auch über eine optimierte Kapazität, um überlastete WLAN-Netzwerke zu verwalten. Dank der Kombination von OFDMA- und Mu-MIMO-Technologien wird WiFi-6 in der Tat effizienter und die Geschwindigkeit wird in dichten Gebieten, in denen viele Geräte verbunden sind (z. B. in Flughäfen, Stadien, Einkaufszentren.

Bei aktuellen Standards ist das WLAN-Netzwerk an öffentlichen Orten tatsächlich sehr oft langsam, wenn viele Geräte verbunden sind. Abgesehen von der höheren Geschwindigkeit im Vergleich zum Wi-Fi 5-Standard, der neuen Generation von drahtlosen Netzwerken, wird WiFi-6 daher auch die Effizienz und die Verbindungskapazität verbessern.

Darüber hinaus wird der Unterschied von WiFi-6 im Vergleich zum vorherigen Standard auch auf einer maximierten Reichweite des letzteren gespielt.

WLAN oder Kabel

In diesem Artikel geht es um das Internet. Wir erklären Ihnen genau, ob WLAN oder Kabel für Sie besser ist. Dabei geht es um einige Vor- und Nachteile bei den beiden Varianten des Internetanschlusses.

Schnelligkeit besser bei Kabelnetzwerken

Mit einem Kabel lassen sich die Daten deutlich schneller übertragen, als mit dem WLAN. Außerdem wird die Geschwindigkeit bei dem WLAN bereits bei der ersten Wand massiv beeinträchtigt und die volle Geschwindigkeit kann bei leichten Faktoren bereits nicht mehr erreicht werden.

Nur unter optimalen Empfangsbedingungen ist die maximale Geschwindigkeit möglich. Diese tritt meistens nur dann auf, wenn das Notebook oder der PC direkt neben dem WLAN-Router liegt.

WLAN bietet einen höheren Komfort

Meistens wird die volle Schnelligkeit der Internetleitung jedoch nicht benötigt. So können Sie zum Beispiel bequem aus dem Bett an Ihrem Handy oder Notebook Filme anschauen oder Musik hören, ohne das der Leistungsverlust bemerkbar wird.

Viele Personen benötigen die Schnelligkeit, die bei einem Kabelanschluss gewährleistet wird, gar nicht. Falls Sie die Schnelligkeit und der Unterschied interessiert, bietet es sich an eine gleich große Datei per WLAN oder Kabel auf den gleichen Computer zu übertragen und die Zeit zu stoppen.

Kabelnetzwerke sorgen für eine geringere Latenz

Des Weiteren ist die sogenannte Latenz niedriger, wenn Sie sich mit einem Kabelnetzwerk verbinden. Der wesentliche Vorteil ist vor allem dann wichtig, wenn Sie online Spiele spielen, bei dem die geringe Reaktionszeit sehr wichtig ist. Denn der Ping in Millisekunden ist bei einer Kabelverbindung deutlich geringer. So kommt es zu weniger Fehlern, die das Spiel negativ beeinflussen.

Fazit

Das Netzwerkkabel schlägt das WLAN in Sachen Störanfälligkeit, Bandbreite und Leistung in jeder Hinsicht. Jedoch verzichten Sie hierbei auf den Komfort, der Ihnen durch WLAN gewährleistet wird. Ob Sie WLAN oder Kabel verwenden, liegt somit am Komfort der kabellosen Übertragung von Daten.

Foto: IgorVetushko / depositphotos.com

Stefan Ritter

Wir berichten hier über verschiedene Themen wie Heimwerken, Technik, Haushalt und vieles mehr. Sollten Sie Fragen zu einem Beitrag haben, können Sie uns gerne kontaktieren.

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