Brot aufbewahren

Brot richtig aufbewahren

Für eine gute Konservierung muss Ihr Brot in einem Raum mit einer Umgebungstemperatur aufbewahrt werden, die weder zu kalt noch zu heiß ist. Vermeiden Sie obendrein zu feuchte Ecken (nahe an Fenstern). Schneiden Sie das Brot zudem nicht in zu kleine Stücke, denn dann trocknet es schneller. Die Lagerung ist das A und O, wenn es darum geht, Brot länger frisch zu halten. Das gilt auch, wenn Sie Ihr Brot selber backen.

Worin soll Brot aufbewahrt werden?

Bei einer Umfrage von “Statista” im Jahre 2017 kam zutage, dass beinahe jeder siebente Bundesbürger sein Brot falsch aufbewahrt. So lagern scheinbar 14 Prozent der Befragten ihr Brot im Kühlschrank. Dabei handelt es sich um die schlechteste Methode zur Aufbewahrung. Denn der Vorgang der Retrogradation wird durch die niedrigen Temperaturen im Kühlschrank um das Dreifache verstärkt.

Ihre Backwaren werden schneller trocken und alt und verlieren zudem an Geschmack. Bei feuchtwarmer Witterung im Sommer können Sie ein Brötchen für kurze Zeit im Kühlschrank lagern, wenn Sie bereit sind, einen schlechteren Geschmack in Kauf zu nehmen. Lagern Sie Ihr Brot am besten in einem atmungsaktiven Brotkasten bei Zimmertemperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius.

Der Bäcker packt Ihre Brötchen meist in eine Papiertüte, das ist eine recht gute Methode, wenn es darum geht, Ihre Backwaren länger frisch zu halten. Denn das Papier nimmt die Feuchtigkeit auf und die Tüte schützt die Backwaren vor dem Austrocknen. Plastiktüten sind dagegen überhaupt keine gute Wahl, weil die Feuchtigkeit nicht entweichen kann, sodass Ihr Brot schnell zu schimmeln beginnt.

Wollen Sie Brot auf Vorrat kaufen und backen, dann bedenken Sie, je höher der Roggenanteil und je geringer der Weizenanteil, desto länger bleiben Feuchtigkeit und Frische erhalten. Während reines Weizenbrot nach 2 bis 3 Tagen trocken und zäh wird, bleibt Vollkornbrot ungefähr 6 bis 8 Tage saftig und knusprig, wenn Sie es im Brotkasten lagern.

Tipp: Wenn das Brot frisch aus dem Backofen / dem Backautomaten kommt oder noch etwas warm ist, lassen Sie es ohne Verpackung an der Luft abkühlen.

Der richtige Brotkasten

Wie Sie nun bereits wissen, ist es äußerst wichtig, auf die Aufbewahrung von Brot sowie aller Backwaren zu achten. Damit diese nicht austrocknen oder zu schnell verderben, besorgen Sie einen geeigneten Behälter oder Kasten für Ihr Brot. Brotkästen werden Ihnen im Handel in den unterschiedlichsten Ausführungen und in den verschiedensten Materialien zum Kauf angeboten.

Das Wichtigste ist, dass Sie sich für ein atmungsaktives Modell entscheiden, aus dem die Feuchtigkeit entweichen kann. Fabrikate ohne diese Eigenschaften (ohne Belüftungslöcher beispielsweise), bewähren sich nicht zur Brotaufbewahrung. Denn die Backwaren würden innerhalb kürzester Zeit zu schimmeln beginnen. Achten Sie beim Kauf Ihrer neuen Brotbox neben dem Material wie Kunststoff, Metall oder Holz auch auf die Größe des Produkts. Denn der Brotkasten sollte sich in den vorgesehenen Platz in der Küche integrieren.

Brotkästen aus Edelstahl oder Blech sind im Allgemeinen an der Rückseite mit Löchern für eine bessere Belüftung ausgestattet. Diese Fabrikate sind einfach zu reinigen. Um bei einer Metallbox eine Geschmacksübertragung zu vermeiden, lassen Sie Ihre Backwaren einfach in der Papiertüte. Auch ein Brotkasten aus Kunststoff muss mit Luftlöchern versehen sein.

Tipp: In einem schönen Weidenkorb können Sie Ihre Backwaren geschmackvoll auf dem Esstisch präsentieren.

Menu Échasse Schale

Die Menu Échasse Schale (entworfen von der Designerin Theresa Arns), zeichnet sich durch ihr minimalistisches Design aus. Daher eignet sich diese Schale aus Rauchglas hervorragend zur Präsentation von diversen Backwaren. Ihre sanften Rundungen bringen alles, was darin ist perfekt zur Geltung. In der eleganten Glasschale können Sie zudem allerlei Snacks, Obst und Fingerfood auf den Tisch bringen.

Brotkästen aus Naturmaterialien

Brotkästen aus (Zirben- ) Holz zeichnen sich vor allem durch ihr schönes Design und den angenehmen Duft, den sie im Raum verbreiten, aus. Kiefernholz wirkt zudem antibakteriell und kann so einer unerwünschten Schimmelbildung vorbeugen. Holz ist ein natürliches und ein biologisch abbaubares Material. Brotkästen aus Holz verführen die Nutzer mit ihrer Widerstandsfähigkeit.

Ihre Öffnung sollte groß genug und mit einem Deckel versehen sein, der sich einfach öffnen und schließen lässt. Für eine optimale Belüftung muss der Kasten mehrere Belüftungsöffnungen haben. Holz ist ein vielseitiges Material. Entscheiden Sie sich für einen Brotkasten, der mit der Einrichtung der Küche harmoniert.

In Brotboxen aus Keramik oder Ton (mit Luftlöchern) kann Brot bis zu einer Woche frisch gehalten werden. Dank der unglasierten Oberfläche wird die Feuchtigkeit aufgenommen und nach außen transportiert. Auch der Römertopf schützt das Brot vor dem Austrocknen, denn sein unglasierter Deckel hält die Schimmelbildung unter Kontrolle. Der Boden im Inneren ist glasiert, daher ist das Geschirr einfach zu reinigen. Ein Tontopf nimmt die Feuchtigkeit der Backwaren auf und gibt sie bei Bedarf auch wieder ab. Ist der Deckel glasiert, dann sind Luftlöcher, wie bei Modellen aus Edelstahl und Kunststoff notwendig.

Was tun mit trockenem und verschimmelten Brot?

Trockenes Brot verarbeiten Sie zu Croutons. Damit werten Sie Ihre Salate oder Cremesuppen auf. Sie können mit dem trockenen, alten Brot allerdings auch hausgemachte Semmelbrösel für Wiener Schnitzel herstellen. Aus trockenem Weißbrot lassen sich zum Beispiel auch Semmelknödel zubereiten.

Verschimmeltes Brot gehört unbedingt in den Mülleimer! Danach muss der Brotkasten mit einer Mischung aus Wasser und Essig gründlich gereinigt werden.

Sollten Sie einmal zu viel Brot gekauft haben, dann können Sie es im Gefrierschrank unter minus 18° Celsius länger als eine Woche einfrieren. Dadurch wird die Rekristallisation der Brotstärke gestoppt. Am besten frieren Sie die einzelnen Brotscheiben ein, um anschließend nur so viel aufzutauen, wie Sie gerade benötigen. Bei Temperaturen von 0 bis 10° Celsius verliert das Brot allerdings seine Elastizität und beginnt zu bröckeln. Bewahren Sie es daher niemals im Kühlschrank auf.

Lea Herrmann

Schön, dass du da bist! Ich bin Lea, Bloggerin, Ehefrau und Mama von zwei Töchtern, Westerwälderin und Kaffeetrinkerin. Es macht mir Freude, Menschen durch meine Beiträge dabei zu unterstützen, ihr Leben zu gestalten.

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