Laufband Ratgeber

Laufband Ratgeber: Training, Einstellung & Reinigung

Stromverbrauch von Laufbändern

Je mehr Leistung ein Laufband hat, desto mehr Strom verbraucht es auch. Teure Laufbänder im Wert von über 3000 Euro lohnen sich so kaum für den Eigengebrauch.

Die Stromkosten wären einfach zu enorm. Doch wie hoch ist er Stromverbrauch von einem normalen Gerät eigentlich?

So finden Sie den Stromverbrauch Ihres Laufbandes heraus

Sie können selbst Hand anlegen und den Stromverbrauch vom Laufband einfach selber ausrechnen. Dafür brauchen Sie lediglich 3 Angaben. Dazu gehört der Verbrauch vom Laufband in kWh oder auch die Motorleistung in PS. Bei Letzterem sollten Sie unbedingt zwischen Dauerleistung und Spitzenleistung unterscheiden.

Zusätzlich brauchen Sie die zukünftige Nutzungszeit pro Woche und den Preis des Stromanbieters. Haben Sie das alles beisammen, ist der Rest recht einfach zu errechnen.

Ist es möglich den Stromverbrauch vom Laufband zu senken?

Alles was den Reibefaktor zwischen Reibflächen von Laufgurt und Laufplatte erhöhen kann, erhöht auch zeitgleich den Stromverbrauch vom Laufband. Der Reibungsfaktor steig mit der Zeit einfach, was ganz normal ist, weswegen Sie die Lauffläche regelmäßig mit Öl schmieren sollten.

Wie das zu tun ist, wird meist in der Anleitung zum Gerät mit beschrieben. Wechseln Sie zudem alte, abgenutzte Komponenten, denn das tut den Reibungsverlust minimieren. Eine vorbeugende Wartung ist hier am ehesten zu empfehlen, da Sie so auch Kosten sparen können.

Was sind die Vor-und Nachteile von einem geringen Stromverbrauch vom Laufband?

Die Vorteile überwiegen hier klar die Nachteile, sodass es sich schon lohnt, auf den Stromverbrauch zu achten. Zum einen haben Sie so eine geringe Stromrechnung am Ende des Jahres, was sich natürlich positiv auf Ihre Finanzen auswirkt. Zum anderen schützen Sie damit zeitgleich die Umwelt.

Sie schlagen hier also zwei Fliegen mit einer Klappe. Der einzige Nachteil des Ganzen ist, dass je mehr Funktionen ein Laufband hat, desto mehr Strom verbraucht es auch.

Laufband: Richtig trainieren

Korrekt ausgeführt und an die persönliche Kondition angepasst ist das Training auf dem Laufband eines der effektivsten Workouts. Beachten Sie unsere Tipps, um richtig auf dem Laufband zu trainieren.

Ein angemessener Einstieg

Sie müssen sich mit dem Training auf dem Laufband nichts beweisen, starten sie etwas langsamer und steigern Sie Ihre Leistung nach und nach. Beginnen Sie zum Einstieg, damit locker auf dem Laufband zu Laufen. Ähnlich einem zügigen Walking im Freien. Fühlen Sie sich sicher und schaffen es circa eine halbe Stunde durchzuhalten, dürfen Sie eine schnellere Gangart einlegen.

Steigungen langsam ins Training einbauen

Auch hier gilt, lassen Sie Ihrem Körper Zeit, Kondition langsam zu entwickeln. Beginnen Sie mit einer geringen Steigung von 1 Prozent und steigern Sie sich mit der Zeit. Nur so erzielen Sie nachhaltige Ergebnisse, ohne Ihren Körper zu überfordern.

Halten Sie den Kontakt zum Laufband

Gerade für Anfänger gilt, achten Sie von Anfang an darauf, dass Sie den Kontakt zum Laufband halten. Am Anfang kann es passieren, dass ihre Füße diesen Kontakt zum Band verlieren und diese quasi unter Ihnen durchrutscht. Dies ist meist der Fall, wenn Tempo oder Steigung zu hoch eingestallt sind.

Passen Sie das Programm an und geben Sie sich etwas Zeit, ein Gefühl für einen sicheren und effektiven Lauf auf dem Laufband zu entwickeln.

Effektives Training von Anfang an

Nutzen Sie die Möglichkeitend es Lauffand von Beginn an effektiv und angepasst an Ihre körperliche Verfassuung. Ermitteln Sie Ihren Trainingspuls, bzw. die ideale Trainingfrequenz. Ideaslerweis emessen den Puls einmal täglich am Morgen kurz nahc dem Aufstehnen.

Mitz diesem Wert errechenn Sie dann ihre ideale Trainingsfrequenz. Sollten Sie Hilfe benötigen, finden Sie automatische Frequenzrechener online. Hochwertige Modelle, haben häufig eine Pulsautomatik integriert. So wird Ihnen beim laufne auf dem Laufband automatisch angeziegt, ob sie sich im rahmen ihrer voraba festhgelegten Trainingsfrequenz bewegen oder eben nicht.

Reinigung, Pflege und Wartung von Laufbändern

Neben dem Radheimtrainer, dem Rudergerät und dem Stepper hat das Laufband mittlerweile in vielen Haushalten bei Sportbegeisterten einen festen Platz gefunden.

Sei es nun im extra dafür eingerichteten Trainingsraum oder im Wohn- und Schlafzimmer. Gezielt werden inzwischen verstärkt unterschiedliche Arten von Sportgeräten eingesetzt – zum einen, um die Fitness in den eigenen Wänden zu erhalten oder um diese wieder zu erlangen.

Tipps um Verschmutzungen zu vermeiden

1. Die Hygiene steht beim Laufband wie bei anderen Sportgeräten auch an erster Stelle. So sollte das Training auch grundsätzlich nicht mit Schuhen absolviert werden. Am geeignetsten sind Sportschuhe, die nur im Innenraum getragen werden, um die Lauffläche zu schonen und nicht unnötig mit Straßenschmutz zu verunreinigen.

2. Ein Handtuch beim Training über den Schultern zu tragen ist kein Luxus, so kann die überhöhte Schweißbildung zwischendurch vom Trainierenden einfach aufgenommen werden, bevor diese auf das Band tropfen und an den Metallteilen Korrosionsschäden hervorrufen oder die gepolsterten Griffen brüchig und zerfressen werden.

3. Tiere sollten im Trainingsraum ferngehalten werden, da das verlorene feine Tierhaar bis tief in die Ritzen des Laufbandes eindringen kann.

Die Reinigung von A bis Z beim Laufband

Die tägliche Reinigung nach dem Training ist ein MUSS und hat den Vorteil, beim nächsten Training gleich auf einem sauberen Laufband beginnen zu können. Schweißrückstände an den Griffen, auf der Lauffläche, am Motor oder auf dem Display werden mit sanften Mitteln entfernt.

Eine einfache Lauge aus Wasser und neutraler Seife und ein Wischtuch reichen in der Regel völlig aus. Hingegen scharfe Mittel auf Ammoniak- oder Säurebasis das Material des Laufbandes angreift und unerwünschte Schäden hervorheben kann. Staub auf Motorabdecken, Displays und auf dem Band lassen sich am besten mit sogenannten Staubtüchern bis tief in die Ritzen beseitigen.

Der Brustgurt für die Herzfrequenz zu kontrollieren muss ebenfalls nach jeder Benutzung geeinigt werden. Ein- bis dreimal im Monat sollte der Boden unter dem Laufband, je nach Art des Bodenbelags gesaugt oder nass aufgewischt werden.

Laufband Kaufberatung

Laufbänder sind als Trainingsgeräte in Fitnessstudios oder zu Hause für das Fitnesstraining sehr beliebt.

Die Abfolge der Übungen während des Laufens betrifft einen großen Teil der Muskeln des menschlichen Körpers und hat daher einen sehr starken Trainingseffekt. Dadurch eignen sich Laufbänder nicht nur hervorragend zum Ausdauertraining, sondern auch zum Abnehmen und zur Steigerung der Fettverbrennung. Kaufen Sie ein Laufband, unabhängig von Jahreszeit, Wetter und Lichtverhältnissen, können Sie stetig trainieren. Aber was sollten Sie beachten, wenn Sie ein Laufband kaufen möchten?

Wofür möchten Sie ein Laufband kaufen?

Wenn Sie ein Laufband kaufen, sollten Sie zuerst die Intensität des zu verwendenden Trainingsgeräts kennen. Umfasst Ihr Training:

  • Sprinttraining
  • Leichtes Joggen
  • oder auch Powerwalking?

Denken Sie daran, dass jeder Schritt vom Gewicht und der Geschwindigkeit des Läufers abhängt und eine sehr hohe Last auf das Laufband wirkt. Daher sollten Sie beim Kauf eines Laufbandes auf Stabilität, Qualität und Motorleistung achten.

Die Motorleistung ihres Laufbandes

Der Motor des Laufbandes sollte so stark wie möglich sein. Ein guter leistungsstarker Motor läuft leise, ruhig und hat eine längere Lebensdauer. Bitte beachten Sie, dass die Motorleistung normalerweise die Dauerleistung des Motors ist, nicht die Spitzenleistung.

Tipps zum Kauf eines Laufbandes: Ihr neues Trainingsgerät sollte mindestens 2 PS Dauerleistung haben. Je nach Gewicht und Geschwindigkeit des Läufers empfehlen wir eine höhere Motorausgangsleistung. Dies stellt sicher, dass Ihr Laufband nicht blockiert und Sie genug Raum für Erfolg beim Training haben.

Eine Allgemeine stabile Konstruktion

Neben der Motorleistung sollte solch ein Laufband natürlich auch durchaus stabil sein. Der Rahmen bestimmt die Stabilität und die Ruhe des Laufbandes. Die robuste Rahmenstruktur absorbiert Vibrationen und sorgt so für ein angenehmes Trainingsgefühl.

Bei sehr billigen Laufbändern wird die Rahmenstruktur häufig als zu zerbrechlich empfunden. Achten Sie auf das Gewicht des Laufbandes. Es sollte mindestens 80 kg betragen. Schwere Läufer mit einem Gewicht von 90 kg oder mehr und gut ausgebildete Läufer sollten Laufbänder mit einem Gewicht von mindestens 100 kg kaufen.

Laufband: Häufige Fehler beim Laufen

Das Laufband ist ein echter Klassiker unter den Fitnessgeräten und für alle Fitness Levels geeignet. Bevor Sie allerdings auf die sportliche Tretmühle springen, lesen Sie unsere Zusammenfassung der häufigsten Fehler beim Laufbandtraining. Denn gut vorbereitet ist schon halb gewonnen- auch beim Sport!

Aufwärmen nicht vergessen

Auch wenn es verlockend ist zwischendrin und spontan mal kurz auf Ihr nagelneues Laufband zu springen, vergessen Sie nicht Ihren Körper darauf vorzubereiten. Ein fünf- bis zehnminütiges Aufwärmen, bevor Sie sich auf das Laufband begeben, bereitet Ihren Körper sanft auf das Workout vor.

Das Dehnen der Muskeln während des Aufwärmens beugt Verletzungen vor. Außerdem werden Herzfrequenz und die Blutzirkulation allmählich erhöht, wodurch die Durchblutung der Muskeln gesteigert und die Gelenke gelockert werden.

Auch auf dem Laufband schaden die falschen Schuhe

Genauso wie beim Laufen im Wald oder der Stadt, können die falschen Schuhe auch auf dem Laufband Schmerzen oder sogar Schaden anrichten. Verlassen Sie sich daher auch für Ihre Trainingseinheit auf dem Laufband auf hochwertige und gut ausgesuchte Laufschuhe.

Diese verfügen über ein spezielles Design, das Ihre Zehen während der Bewegung in ihrer Position hält und Schmerzen verhindert. Auf lange Sicht werden dadurch auch Hüft- und Knieschmerzen vorgebeugt.

Lassen Sie dir Griffe los

Die Griffe am Laufband sind als Stütze für den Notfall gedacht, damit sie sich festhalten können, bevor Sie stürzen oder das Gleichgewicht verlieren. Sie erfüllen aber nicht die Funktion von Nordic-Walking-Sticks, an denen Sie sich permanent festhalten.

Tun Sie das trotzdem fällt ihr Körper in eine verkrampfte Haltung, die zu Verspannungen im Rücken – und Nackenbereich führen kann. Außerdem verbrennen Sie durch die falsche Gewichtsverlagerung weniger Kalorien beim Training.

Stampfen statt Laufen

Auch wenn das Gefühl für das Laufband vielleicht noch etwas fehlt, es gibt keinen Grund bei jeden Schrift extra kräftig aufzutreten. Das Aufstampfen mit den Füßen verkürzt nicht nur die Lebensdauer Ihres Laufbandes, sondern kann auch zu Verletzungen an Füßen und Beinen führen.

Laufband richtig einstellen

Wenn Sie sich ein Laufband zulegen, dann in der Regel mit dem Hintergedanken Ihre Kondition zu steigern, Ihr Körperfett abzubauen und Ihre Muskeln zu kräftigen.

Wenn Sie in der Wohnung joggen können, ist es eine verlockende Vorstellung. Sie sind unabhängig vom Wetter und können jederzeit abbrechen. Damit Sie Ihre Wünsche umsetzen können, müssen Sie wissen, wie Sie das Laufband am besten einstellen. Mehr dazu im folgenden Text.

Die richtige Einstellung ist die Grundlage für ein erfolgreiches Training

Laufen ist eine tolle Sportart, die sehr gut ist, um Ihre Muskeln aufzubauen und Ihre Kondition zu stärken. Natürlich ist ein Lauf durch die Natur mit frischer Luft am besten, aber nicht immer möglich. Da bietet das Laufband eine gute Alternative und oft auch eine gute Ergänzung. Es gibt viele qualitativ hochwertige Laufbänder mit verschiedenen Programmen. Hier ist die richtige Einstellung wichtig.

Welche Faktoren sind wichtig für die passende Einstellung?

Um ein Laufband richtig einstellen zu können ist das Trainingsziel genauso wichtig, wie die vorhandene Erfahrung im Training und die aktuelle Kondition. Jemand der gerade mit dem Laufen anfängt benötigt eine ganz andere Einstellung, als jemand der bereits seit drei Jahren alle zwei Tage joggen geht.

Das richtige Tempo finden

Sie sollten auf dem Laufband langsam anfangen. Einmal, damit Sie sich aufwärmen können und zum anderen, damit Sie sich an den Bewegungsablauf auf dem Laufband gewöhnen können, dann können Sie sich langsam steigern. Dabei sind die Feinheiten wichtig. Wenn Sie versucht sind, sich auf dem Laufband festzuhalten, ist es zu schnell. Sie dürfen auf keinen Fall mit der Hinterkante kollidieren, denn hier gibt es ein Verletzungsrisiko.

Das Gelände simulieren

Auf dem Laufband können Sie im flachen Gelände anfangen und sich dann langsam in die Steigung begeben. In der Regel ist die Steigung in Schritten von zwei Prozent möglich. Ist es steiler, ist das Laufen anstrengender. Dass wirkt auf den ersten Blick anstrengender, der Effekt kann dadurch aufgehoben werden, dass der Lauf früher als üblich beendet wird.

Das passende Programm finden

Moderne Laufbänder ermöglichen viel mehr als nur einen Lauf im flachen Gelände. Es gibt Programme mit Bergauf- und Bergabpassagen. Interessant sind Intervallprogramme, die das Tempo wechseln und damit unterschiedliche Muskeln aktivieren.

Foto: LIGHTFIELD STUDIOS / stock.adobe.com

Phillipp Reinhard

Mein Name ist Phillipp, ich bin 36 Jahre jung und wohne in der schönen Sächsischen Schweiz. Neben meinem Job im Büro bin ich auch noch Ehemann und Papa von zwei kleinen Rabauken.

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