Crêpes selber machen – Einfach & lecker!

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Die wenigsten, die heute Crêpe selber machen, wissen, dass der sehr dünne Pfannkuchen den Ursprung seiner langen Geschichte in der Bretagne genommen hat. In diesem doch eher etwas rauen Teil Frankreichs soll er das Licht der Welt erblickt haben – der erste Crêpe der Geschichte. Irgendwann im 13. Jahrhundert war es so weit – damals hatte Buchweizen durch die Kreuzzüge gerade Einzug in Frankreich gehalten und damit war einer der Hauptbestandteile für den historischen Crêpe bereits vorhanden.

Anders als der Pfannkuchen, der schon 7.000 v. Chr. erstmals gebacken wurde, ist die Herstellung eines echten Crêpe bis heute so etwas wie eine kleine Kunst für sich. Denn er muss nicht nur die richtige Konsistenz haben – er darf auch weder zu dick noch zu dünn sein und natürlich muss die Füllung entsprechend zum eigenen Geschmack und zu den aktuellen Bedürfnissen passen. Mal süß, mal fruchtig oder alkoholreich, aber auch mal herzhaft bis salzig – die Variationsmöglichkeiten sind hier tatsächlich riesig.

Crêpes selber machen – das Grundrezept

Für die Herstellung eines klassischen Crêpe brauchen Sie nicht viel. Sie benötigen hier lediglich:

  • 175 g Weizenmehl
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 mittelgroße Eier
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Butter

Steht die Pfanne bereit, werden Mehl, Zucker und Salz miteinander vermischt. Dann kommen Milch und Eier hinein. Jetzt können Sie die Masse mit einem Schneebesen, einem Handrührer oder einer Küchenmaschine zu einem glatten Teil verrühren. Der Teig selbst muss dabei relativ dünnflüssig bleiben – schließlich soll ja auch der Crêpe am Ende eher dünn werden.

Crêpes herstellen – Möglichkeiten im Überblick

Dann ist eine gute Crêpe-Pfanne oder ein hochwertiger Crêpe-Maker unerlässlich, um hier ein wirklich leckeres Ergebnis zu erzielen. So wie man gute Waffeln nur aus einem entsprechend hochwertigen Waffeleisen bekommt und beim Fleisch oder Gemüse vom Grill auch den Unterschied zwischen einem schlechten und einem guten Grill schmecken kann, so ist das auch beim Crêpe.

Dennoch scheiden sich hier die Geister, in welchem Gefäß genau ein Crêpe gemacht werden sollte. Möglichkeiten gibt es tatsächlich zwei, um einen professionellen Crêpe zu kreieren. Dafür können herangezogen werden:

  • Der Crêpes-Maker
  • Die Crêpes- Pfanne

Den Crêpe-Maker kennt man von der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt. Hierbei handelt es sich um eine pilzförmige Brat- oder Backplatte, die an den Kanten abgerundet ist und komplett rund daherkommt. Auf dieser Platte wird der Crêpe-Teig mit Hilfe eines Holzstabes zur gleichmäßigen Verteilung des Crêpes ausgebreitet. Nach einem kurzen Moment ist die eine Seite bereits ausgebacken und der Crêpe kann gewendet werden. Zum Wenden nutzen Sie einen Spatel, der beim Kauf eines Crêpes-Maker in der Regel im Lieferumfang enthalten ist.

Die Crêpes-Pfanne hingegen ist wie eine normale Pfanne geformt – nur mit einem deutlich niedrigeren Rand. Auch hier müssen Sie darauf achten, dass der Teil möglich sehr dünn in die Pfanne einläuft. Ist die eine Seite ausgebacken, können Sie den Crêpe aus der Pfanne hochwerfen und ihn auf der anderen Seite wieder auffangen. Alternativ können Sie den Crêpe natürlich auch mit einem Pfannenwender umdrehen.

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Crêpes in verschiedenen Variationen

Es gibt unzählige verschiedene Variationen, wie Sie Ihren Crêpe genießen können. Diese lassen sich allerdings in zwei Kategorien aufteilen.

  • Süße Crêpes
  • Herzhafte Crêpes

Beide Varianten haben viele Fans und sind nicht nur auf der Kirmes ein echter Dauerbrenner. Auch zu Hause mit Gästen oder der Familie ist eine eigene kleine Crêpe Party immer ein echter Spaß. Wichtig ist es nur vorher die notwendigen Füllungen für die Crêpes vorzubereiten. Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie sowohl süße als auch herzhafte Crêpes gestalten können.

Süße Crêpes

Wenn Sie Crêpes selber machen und sich für die süße Variante entschieden haben, sollten Sie eine oder mehrere der folgenden Dinge im Haus haben:

  • Marzipan
  • Eierlikör
  • Schokoriegel wie beispielsweise Kinderschokolade oder Kinderriegel
  • Nuss-Nougat-Creme wie Nutella

Um einen süßen Crêpe zu machen, lassen Sie die eine Seite des Crêpe komplett ausbacken und drehen ihn dann auf die andere Seite. Während diese noch goldgelb gebacken wird, legen Sie die geplante Füllung Ihres Crêpe auf die bereits fertige Seite. Marzipan sollten Sie dabei in dünne Streifen schneiden und überall auf dem Crêpe verteilen. Den Eierlikör geben Sie einfach auf den gebackenen Teig. Die Schokoriegel sollten Sie ebenfalls in kleinere Stücke brechen und gut verteilen. Die Nuss-Nougat-Creme verschmieren Sie mit einem Messer oder einem Löffel auf dem Crêpe.

Gerade Schokoladenfüllungen werden durch die Hitze der Pfanne oder des Crêpes-Maker schmelzen. Wenn die Füllung angeschmolzen ist und die untere Seite des Crêpe fertig ausgebacken wurde, falten Sie den Crêpe zu einem Viereck zusammen. Dann kommt er auf einen Teller und kann gegessen werden.

Herzhafte Crêpes

Wenn Sie herzhafte Crêpes gestalten möchten, können Sie anstatt einer Schokoladenfüllung etwa gebratene Speckstreifen verwenden, die Sie auf dem Crêpe verteilen. Alternativ gibt es einige Füllungen, die Sie vor dem Essen vorbereiten und bereitstellen können.

So lässt sich ein fertiger Crêpe wunderbar mit einer Hackfleischsoße. Dazu benötigen Sie einfach:

  • 500 g Hackfleisch Halb und Halb
  • Eine Flasche Zigeunersoße (oder Paprikasoße ungarischer Art)
  • Eine Zwiebel
  • Ein bis zwei Dosen stückige Tomaten

Sie braten das Hackfleisch krümelig an und geben dann die Zwiebel dazu. Anschließend kommen nacheinander die Paprikasoße und die stückigen Tomaten in die Pfanne. Nun lassen Sie das Ganze eine Weile köcheln und schmecken es schließlich nach Geschmack mit Salz und Pfeffer ab. Die Hackfleischsoße lässt sich ebenso gut als Crêpe-Füllung wie als Soße zu Pasta Gerichten verwenden.

Fazit

Crêpes selber machen ist vergleichsweise einfach. Es nimmt nur etwas Zeit in Anspruch, da jeder Crêpe einzeln zubereitet werden muss. Dank verschiedener Möglichkeiten der Füllung kann man mit einer kleinen Crêpe-Party – vorausgesetzt es sind ausreichend Crêpe-Maker am Start – für jeden Geschmack das Richtige auf den Tisch zaubern.

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Verfasst von Redaktion

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